Die Inspiration kennt viele Quellen, ihr Spektrum ist groß, vielfältig und persönlich.
In jeder Arbeit gibt es eine Welt zu entdecken und zu feiern - eine Art visuelle Poesie, vielleicht ein Weg in einen reflexiven Raum. 

Von der reinen Gegenstandslosigkeit bis zu verschiedenen Ebenen der Darstellung sind einige Werke eindeutig von einem bestimmten Ort, andere von "irgendwo" inspiriert; andere Werke könnten sich auf einen Moment oder einen Eindruck beziehen - ein Destillat der Gedanken, Empfindungen und Erinnerungen.
Dabei kommt insbesondere dem Licht und den dadurch bedingten Phänomenen und Gesetzmäßigkeiten eine tragende Rolle zu, um so einen bekannten Ansatzpunkt oder eine vermeintlich gewohnte Systematik innerhalb des Bildes zu erzeugen. 

Der Betrachter wird ermutigt daran teilzuhaben – sich den Raum und die Assoziationen zu eigen zu machen und die Werke auf sein Unterbewusstsein wirken zu lassen. 

Der Prozess des Malens gestaltet sich dabei als ein stetiger Kreislauf von Entscheidungsfindung und Selbstdisziplin, bei dem ständig, Gedanken durchgespielt und verworfen werden. Stets präsent ist jedoch, jeder Arbeit einen emotionalen Inhalt zu geben und sich in den Betrachter, in dessen Menschlichkeit einzufühlen. Die Arbeit wird somit Ausdruck der dem Leben innewohnenden Dualität und Zerbrechlichkeit.
Lappen gehören ebenso zum Handwerkszeug wie Pinsel und Spachtel. Etwas zu entfernen oder zurückzuhalten ist dabei oft wichtiger als das Hinzufügen neuer Elemente. Dieser Prozess ist scheinbar endlos, bis der Moment kommt, in dem ein Gleichgewicht erreicht ist.  

So werden die Arbeiten mehr als nur Gemälde - sie werden komplette und individuelle Objekte, die nicht nur durch die Maserung der Leinwand und den Auftrag von Farbe definiert werden. Sie sind durchzogen von Spannungsverhältnissen in denen gewohnte Bezüge und Verhältnisse neu und geklärt zusammengeführt werden.
Dieses Zusammenspiel von Bekanntem und Unbekanntem, von Natürlichkeit und Synthese, macht die Arbeiten in ihrer Gesamtheit organisch und doch fremd.  

Einzelne Werke stellen dabei immer einen Ausschnitt aus dem kontinuierlich fortlaufenden Arbeitsprozess dar und sind somit nicht final oder alleinstehend.


Geboren 1998 in Heidelberg, studiert Maximilian Welz seit 2018 Bildende Kunst an der staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, unter anderem bei Cordula Güdemann und Rolf Bier. 

Ausstellungen | Stipendien

2022  Nach der Zeit - Einzelausstellung Galerie Fingur, Tübingen

2022 holy mountain kollektiv Container Haus am Wehrsteg, Heidelberg

2022 LOOTBOX - Gruppenausstellung Kultur Am Kelterberg Vaihingen e.V., Stuttgart

2022 Süsse Stückchen - Gruppenausstellung Kunstverein Böblingen, Böblingen

2021 OPAK - Gruppenausstellung mit Galerie Kunst ab Hinterhof, Wien

2021 Art Austria - mit Galerie Kunst ab Hinterhof, Wien

2021 Blühende Landschaften - Einzelausstellung zeroarts-stuttgart, Stuttgart

2021 Digitaler Rundgang ABK Stuttgart

2021 ABLEGER - Gruppenausstellung Chloroplast e.V. Stuttgart, Stuttgart

2021 holy mountain kollektiv Monatsstipendium barac, Mannheim

2020 Digitaler Rundgang ABK Stuttgart

2019 Rundgang ABK Stuttgart


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